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Die Klotzbeute im Hutewald

Mit Spannung fahre ich zum Hutewald. In diesen Tagen der beste Tag, weil relativ warm bis 15 Grad. Meine Mindesterwartung ist, dass die Klotzbeute noch fest oben in der Eiche hängt. Diese Erwartung wird ohne Einschränkung erfüllt. Die Maximalerwartung wird nicht erfüllt. Es hat sich kein Bienenvolk eingenistet. Dafür war es viel zu kalt. Ich muss noch ein paar kleine Verbesserungen vornehmen. Beim Hochziehen des Kletterseils gab es Probleme und ich habe alte Bienenwaben eingelegt. Die sollen einen Geruch verbreiten, die die Scoutbienen anlocken und davon überzeugen, diese Beute ihrem Volk als neue Nisthöhle vorzuschlagen. Je mehr Geruch, je besser also. Außerdem machte ich mir Überlegungen, wie denn hier oben ohne Gerüst und mit vertretbarem Risiko ein Bienenvolk einsiedeln kann. Ich habe Ideen.  

Getestet wurde die Klettertechnik. Alles hat gehalten, Test wurde bestanden.

Die Rinder waren in Sichtnähe. Ich war nicht interessiert an ihnen, obwohl sie äußerst friedlich und fotogen sind. Sie sind aber sehr neugierig und müssen alles anknabbern. Das letzte Mal kaute ein Jungrind genüsslich an dem Seil an dem ich in 5 Metern Höhe hing. Meine Proteste von oben beeindruckten nicht. Geschmeckt hat es zum Glück auch nicht. Das Seil hielt Stand  und die Rinder zogen friedlich weiter, die ersten Meter kauend mit meiner Tasche im Maul, so dass ich den Inhalt wieder einsammeln musste. Passiert ist nichts. Es war hutewaldmäßig unterhaltsam.         

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