Die Honigbiene hat Probleme – und damit auch das Ökosystem in dem sie lebt bzw. aus dem sie stammt. 

Millionen von Jahren hat die Honigbiene in den Wäldern dieser Erde ihr Zuhause gehabt. Inzwischen herrscht die Meinung vor, dass Honigbienen ohne imkerliche Betreuung in den Wäldern Mitteleuropas nicht mehr überleben können. Neueste Untersuchungen aber deuten darauf hin, dass die wilde Honigbiene doch noch existieren könnte. Diese Erkenntnisse inspirieren uns. Deshalb wollen wir verschiedene Projekte ins Leben rufen, die alle das Ziel verfolgen die Honigbiene in ihrer natürlichen Umgebung besser zu verstehen.  Dazu haben wir diverse Aktivitäten gestartet. 

Am 3. Juni 2020 wurde uns vom Stadtforst Springe ein Honigbienennest im Stamm einer lebenden Buche gemeldet. Die Bienen nutzen eine wahrscheinlich von einem Buntspecht geschaffene Baumhöhle. Das Flugloch liegt am Waldrand in 10 Metern Höhe und zeigt Richtung Süden.

Dieser seltene Fund wird von uns intensiv beobachtet. Wir werden auf dieser Internetseite vom weiteren Verlauf berichten. 



Zeidlerbuche

Am 2. Mai 2019 ist in unsere Zeidlerbuche im Springer Forst ein Naturschwarm eingezogen.  

Hutewald

Seit April 2019 hängt eine Klotzbeute im Hutewald am Gelbbach im Osterwald. Hier sind am  15. Mai 2019 Honigbienen aus einem Naturschwarm eingezogen. Das Volk hat den Winter nicht überstanden.   

Beelining

Mit dem Beelining wollen wir wildlebende Honigbienen im Deister finden und klären, ob es sie noch gibt und ob sie ohne imkerliche Betreuung überlebensfähig sind. 

Specht

Bild: Ein Schwarzspechtmännchen mit Ausblick auf Springe

Die Spechte spielen im Ökosystem Wald eine Schlüsselrolle. Denn sie zimmern die Höhlen, die in Mitteleuropa von ca. 60 unterschiedlichen Tierarten genutzt werden. Auch die Honigbiene nutzt diese Höhlen als Zweit- oder Drittmieterin. Wir hoffen, in solchen leer stehenden Spechthöhlen wild lebende Honigbienen zu finden.



Waldbiene e. V.

Warener Straße 44 - 31832 Springe

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